2. Allgemeine Informationen
Der Jahresabschluss des Bayer-Konzerns zum 31. Dezember 2009 ist in Anwendung von § 315 a HGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden.
Die Bayer Aktiengesellschaft (Bayer AG) ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in der Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen. Die wesentlichen Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien erfolgen in den drei Teilkonzernen HealthCare, CropScience und MaterialScience. Die Aktivitäten der einzelnen Segmente sind in Anhangsangabe [5] erläutert.
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen
Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.
Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden. Der Vorstand der Bayer AG hat den Konzernabschluss am 15. Februar 2010 aufgestellt. In seiner Sitzung vom 23. Februar 2010 hat sich der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats der Bayer AG mit dem Konzernabschluss befasst. Der Aufsichtsrat billigte den Konzernabschluss in seiner Sitzung vom 24. Februar 2010.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Millionen Euro (MIO €) angegeben. Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des Bayer-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt worden. Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns – beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen – fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Steuererstattungsansprüche, Steuerverbindlichkeiten sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden ebenso wie Pensionsrückstellungen grundsätzlich als langfristig dargestellt.
Im Einklang mit IFRS 5 (Non-current Assets Held for Sale and Discontinued Operations) erfolgt eine Unterscheidung zwischen dem fortzuführenden und dem nicht fortzuführenden Geschäft bzw. den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten. Nicht fortzuführende Geschäfte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung in jeweils separaten Positionen zusammengefasst ausgewiesen. Planmäßige Abschreibungen auf die den nicht fortzuführenden Geschäften zuzuordnenden, langfristigen Vermögenswerte sowie auf zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte wurden mit Bekanntgabe des Veräußerungsplans ausgesetzt. Sofern nicht anders vermerkt, beziehen sich die Angaben des Anhangs auf das fortzuführende Geschäft. Eine Beschreibung des nicht fortzuführenden Geschäfts befindet sich in der Anhangsangabe [6.3].
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Anhang erläutert. Die rückwirkende Anwendung von überarbeiteten und neuen Standards verlangt, sofern für den betreffenden Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist, dass die Ergebnisse des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode so angepasst werden, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden schon immer angewandt worden wären.



Übersicht
Anhang
Bayer Links
Investor Relations

Erweiterte Suche



