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Konzernabschluss

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Liquidität) des Bayer-Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Die Auswirkungen der Veränderung des Konsolidierungskreises sind dabei gesondert ausgewiesen. In Übereinstimmung mit IAS 7 (Statement of Cash Flows) wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ebenfalls enthalten sind Finanztitel mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten.
Die von den ausländischen Beteiligungsgesellschaften ausgewiesenen Beträge werden grundsätzlich zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Hiervon abweichend wird die Liquidität wie in der Bilanz zum Stichtagskurs angesetzt. Der Einfluss von Wechselkursänderungen auf die ­Zahlungsmittel wird gesondert gezeigt.
In den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sind sowohl Zuflüsse aus der Veräußerung des aufgegebenen Geschäfts als auch aus der laufenden Geschäftstätigkeit bis zur Aufgabe enthalten. Grundsätzlich muss daher die Kapitalflussrechnung die Gesamtheit der Mittelzu- und -abflüsse des fortzuführenden und des aufgegebenen Geschäfts beinhalten. Gemäß IFRS 5 (Non-current Assets Held for Sale and Discontinued Operations) sind jedoch Cashflows aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit für das fortzuführende Geschäft und für das aufgegebene Geschäft getrennt anzugeben. Die separate Angabe der Anteile des aufgegebenen Geschäfts an den Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit erfolgt in der Anhangsangabe [6.3].
Die zum Cashflow aus operativer Tätigkeit (infoNetto-Cashflow) korrespondierenden Größen werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung detailliert ausgewiesen. Dies betrifft z. B. die Zu- und Abflüsse im Working Capital und den Ausweis der korrespondierenden Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz. Das Ergebnis nach Steuern stellt den Aufsatzpunkt für die Kapitalflussrechnung dar.
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